Sparkasse Oberhessen zieht positive Bilanz

Sparkasse Oberhessen zieht positive Bilanz

 

Krisenfest und verlässlich trotz Corona-Pandemie
Bilanzsumme wächst auf Rekordniveau
An digitalen Ansprüchen gewachsen

Das Jahr 2020 wird als Jahr der Extreme in die Geschichte eingehen: eine extreme Pandemie, Lockdowns des öffentlichen Lebens, extreme Kursbewegungen und Konjunktureinbrüche, extreme Rettungsmaßnahmen durch Notenbanken und Regierungen. Die vollen Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft werden schrittweise spürbar, aber erst in den nächsten Jahren ihren vollen Umfang erreichen. „Wir freuen uns, dass wir auch – oder gerade – für dieses besondere Jahr 2020 gute und solide Zahlen vorlegen können“, brachte Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke zusammen mit seinen beiden Vorstandskollegen Thomas Falk und Roman Kubla das Ergebnis der Sparkasse Oberhessen auf den Punkt. „Als gute Kaufleute wissen wir aber auch: Wir müssen rechtzeitig vorsorgen und unser Geschäftsmodell an die neuen Gegebenheiten stetig anpassen: Stichworte sind hier die Digitalisierung und aber auch die Niedrigzinspolitik, die beide durch die Corona-Krise weiter Fahrt aufnahmen.“

Nöte und Sorgen der Menschen Hauptthema

Zu Beginn der Pandemie stand für die Sparkasse Oberhessen als systemrelevantes Unternehmen zunächst die Liquiditätsversorgung und die Sicherstellung des Zahlungsverkehrs im Vordergrund. Schnell wurden aber die Nöte und Sorgen der Menschen zum Hauptthema: Es galt, individuelle Lösungen zur Sicherung der Liquidität oder Kompensation der Umsatzeinbußen zu finden. Allein mit den gewerblichen Kunden wurden über 3.000 Beratungsgespräche geführt. Neben der Vermittlung von Soforthilfen des Bundes und der KfW half die Sparkasse in den meisten Fällen mit eigenen Mitteln. „Ohne großen bürokratischen Aufwand erweiterten wir Kreditlinien, stellten zusätzliche Liquidität bereit oder pausierten die Tilgung für bestehende Kredite. Zusätzlich haben wir zur Unterstützung ein eigenes Kreditprogramm aufgelegt, mit dem Firmen schnell bis zu 50.000 Euro erhielten“, erläuterte Thomas Falk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Auch innerhalb der Sparkasse wurde einiges neu organisiert: Um die volle Funktionsfähigkeit auch bei pandemiebedingten Personalausfällen gewährleisten zu können, wurden die Teams räumlich getrennt und flexible Homeoffice-Lösungen geschaffen. 1/3 der Belegschaft arbeitet aktuell ganz oder teilweise von zu Hause aus.

Positive Bilanz trotz Pandemie

Erstmals steht bei der Sparkasse Oberhessen bei der Bilanzsumme eine „fünf“ vor dem Komma. Sie stieg um 12,46 % auf ein neues Rekordniveau von 5,49 Mrd. Euro. „In vielen Geschäftsfeldern sind wir signifikant gewachsen. Andere bewegen sich auf dem guten Vorjahresniveau“, so Dehnke. Besonders das gewerbliche Kreditgeschäft boomte. Aber: Der Bilanzgewinn nach Steuern ging um 20 Prozent auf jetzt 8 Mio. Euro zurück. „Das ist immer noch sehr gut, wenn man bedenkt, dass allein der Zinsüberschuss, unsere Haupteinnahmequelle, um 3,6 Mio. Euro auf 72,5 Mio. Euro zurückging“, fasste der Sparkassen-Chef zusammen.

Keine coronabedingten Kreditausfälle

„Im gewerblichen Bereich haben wir noch keinen einzigen coronabedingten Kreditausfall bzw. eine Insolvenz verzeichnet“, berichtete Vorstandsmitglied Roman Kubla. Insgesamt wurden 2020 rund 26,4 Mio. Euro staatlicher Corona-Förderprogramme der KfW und WI-Bank an heimische Unternehmen ausgezahlt. Weitere staatliche Hilfen wurde unkompliziert und schnell durchgeleitet. Zudem gab es ein eigenes Corona-Sonderkreditprogramm. Bei insgesamt 2.181 Krediten (1.719 Privatkredite und 462 gewerbliche Kredite) mit einer Gesamtdarlehnssumme von über 244 Mio. Euro wurde unbürokratisch die Aussetzung der Zins- und Tilgungszahlungen gewährt.

Kreditnachfrage weiterhin hoch

Das Neugeschäft bei gewerblichen Krediten ist mit 32 % Zuwachs auf 341,7 Mio. Euro deutlich gestiegen. Insgesamt nutzen mit 1,656 Mrd. Euro die heimischen Firmen rund 134 Mio. Euro mehr, um ihre Unternehmensentwicklung zu finanzieren. „Ein neuer Höchststand“, resümierte Kubla. Einen wahren Boom verzeichnete die Sparkasse bei Krediten zu Erneuerbaren Energien. Diese stiegen insgesamt um 560 %. Auch die Nachfrage nach Wohneigentum sei ungebrochen, gerade im Speckgürtel von Rhein-Main. Bei aktuell überaus niedrigen Kreditzinsen für 10-jährige Baufinanzierungen von rund 0,6 % greifen Bauwillige auch bei steigenden Preisen für Wohneigentum zu. 425,77 Mio. Euro, 5,2 % bzw. 21,12 Mio. Euro mehr Kreditvolumen, wurden hier vergeben. Einzig Konsumentenkredite waren um rund 25 % rückläufig. „Das ist auch kein Wunder“, meinte Kubla. Schließlich seien Verbraucher im Corona-Jahr mit allen Unsicherheiten generell zurückhaltender bei privaten Anschaffungen. „Täglich haben wir im Schnitt 36 neue Kredite mit einem Kreditvolumen von 3,08 Mio. Euro zugesagt. Das waren 8.954 neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von 768,8 Mio. Euro“, fasste er die Entwicklung zusammen.

In Corona-Zeiten wird mehr gespart

Die Auswirkungen und Konsequenzen der Niedrigzinsen sind in den Köpfen der Sparer und Anleger mittlerweile fest verankert. Aufgrund der pandemiebedingten Unsicherheiten stieg die Sparquote im vergangenen Jahr auf 16,2 %. Insgesamt 7,1 Billionen Euro, so viel wie nie zuvor, haben die Bundesbürger auf der hohen Kante. Dementsprechend sind die Kundeneinlagen bei der Sparkasse Oberhessen nach dem Spitzenwert 2019 nochmals um rund 500 Mio. Euro oder 13 % mehr auf über 4,3 Mrd. Euro angewachsen. Allein auf Tagesgeldkonten wurde über 114 Mio. Euro mehr geparkt. „Die kurzfristige Geldanlage gibt in Corona-Zeiten Sicherheit, obwohl eine langfristige Anlage in Wertpapieren in der Niedrigzinsphase mehr Rendite bringen würde“ erklärte Kubla. Das Jahr 2020 sei trotz beachtlicher „Corona-Delle“ kein schlechtes Jahr für Wertpapiersparer gewesen. Der Dax habe 2020 um über 3,5 % zulegen können. Diese Jahresrendite sei für Festgeldsparer mit realen Minusrenditen unerreichbar. „Daher freut es mich, dass immer mehr, vor allem jüngere Menschen, Wertpapiere entdecken und sich bei uns beraten lassen.“ Das Wertpapieranlage-Volumen stieg um 4,3 % auf 1,3 Mrd. Euro. Die Zahl der Depots legte um 2,73 % auf 35.238 Depots zu.

In digitalen Ansprüchen ausgezeichnet

Trotz der Fülle an neuen Herausforderungen hat die Corona-Krise auch einige Chancen eröffnet: Vor allem das Thema Digitalisierung hat einen Schub in allen Facetten bekommen. Die Sparkasse Oberhessen hatte hier in den letzten Jahren bereits viele Anstrengungen unternommen und als Überall-Finanzdienstleister intensiv in digitale Lösungen investiert. Daher ist der gesamte Sparkassen-Vorstand besonders stolz auf gleich drei Auszeichnungen: Erstmals testierte das renommierte Deutsche Institut für Bankentests in Zusammenarbeit mit „Die Welt“ die besten Banken und Sparkassen auf dem Gebiet des digitalen Bankings. „Wir schnitten hier mit der Bestnote „sehr gut“ ab. Zudem testete Finanztest die Banking-Apps: Testsieger wurde die Sparkassen-App in der iOS-Version. Die Android-Version gehört ebenfalls zu den Besten und belegte den zweiten Platz. 43.461 Kunden der Sparkasse Oberhessen haben die Apps auf ihrem Smartphone, ein Plus von
20 %“, so Thomas Falk.

Corona beschleunigt Digitalisierung

Digitale Bezahllösungen, Banking von zu Hause aus per Online-Banking, Sparkassen-App, Telefon, Berater-Chat, Mail oder WhatsApp waren bedingt durch die verschiedenen Corona-Maßnahmen enorm gefragt. Falk nannte hier Beispiele: Zu Beginn der Corona-Krise verdreifachten sich die Neuanmeldungen für das Online-Banking. Die Online-Banking Quote bei Privatkonten stieg auf 66,2% die Quote im gewerblichen Bereich stieg auf über 90 %.

Trend zum bargeldlosen Bezahlen nimmt zu

Bereits seit einigen Jahren steigt der Trend zum bargeldlosen Bezahlen stetig an. Dieser Trend hat sich durch die Corona-Krise deutlich gesteigert, denn die elektronischen Bezahllösungen sind nicht nur praktisch und sicher, sondern auch gerade beim kontaktlosen Bezahlen hygienischer. 16 % verzichten dafür sogar komplett auf Bargeld. Gegenüber dem Vorcorona-Jahr 2019 ging 2020 die Nutzung der Geldautomaten um 18,7 % zurück – 727.405 weniger Barabhebungen. Einen besonderen Schub bekam das kontaktlose und damit hygienische Bezahlen mit Karte oder Smartphone. Im Juli 2019 waren es bei der Sparkasse Oberhessen 270.000 kontaktlose Bezahlvorgänge mit der Sparkassen-Card, im Juli 2020 waren es mehr als doppelt so viele: knapp 570.000 Vorgänge. Als eines der ersten Institute überhaupt bot die Sparkasse das Bezahlen mit Girocard (Sparkassen-Card) und Apple Pay an. Hier versechsfachten sich die Nutzungszahlen nahezu in 2020.

Beratung und Service mit Abstand

Besonders gefragt waren letztes Jahr die kontaktlosen und digitalen Zugangswege zur Sparkasse per Telefon zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KundenServiceCenters und digitaler Beratung im OnlineBeratungsCenter: Über 250.000 Telefonate – dies entspricht einem Plus von gut 10 % – wurden in 2020 hier geführt. Thomas Falk betonte: „Unser KundenServiceCenter gibt es bereits seit vielen Jahren. Demnach konnten wir auf eine fundierte Expertise zurückgreifen, um unseren Kundinnen und Kunden auch telefonisch, per Text-Chat und über WhatsApp während des schwierigen und ungewissen Pandemieverlaufs kompetent zur Seite zu stehen. 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen hier für Anfragen von montags bis freitags zwischen 8 und 20 Uhr zur Verfügung.“

Auch die digitale Rundumberatung im OnlineBeratungsCenter, die wie eine persönliche Beratung vor Ort, eben nur digital stattfindet, wurde stark nachgefragt: Durchschnittlich zehn Beratungen täglich per Screen-Sharing, Co-Browsing und Videoberatung wurden hier von drei festen Mitarbeiten durchgeführt. „Diesen Bereich werden wir zukünftig weiter ausbauen, da immer mehr Kunden nach dieser komfortablen und ortsunabhängigen Beratung nachfragen“, so Falk.

Zuhause in Wetterau und Vogelsberg

Neben den immer wichtiger werdenden digitalen Zugangswegen sind die BeratungsCenter, die Filialen und das umfangreiche und dichte Selbstbedienungsnetz ein wichtiges Standbein. „Wir haben 4,13 Mio. Euro in Gebäude und Technik investiert. Der Großteil floss in unsere Beratungs-Infrastruktur und Gebäude vor Ort: Hier investierten wir 2,83 Mio. Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.“ Als Beispiele nannte Falk die Sanierung des BeratungsCenters Butzbach und die Villa Trapp in Friedberg, die zu einem modernen Bürogebäude mit Schulungs- und Veranstaltungsräumen umgebaut wird. „Unser Credo“ so Falk: „Auch in Zukunft werden wir in persönliche Beratung vor Ort investieren, wenn unsere Kunden diese nachfragen.“ Aktuell betreibt die Sparkasse 23 BeratungsCenter, 44 Filialen (22 davon sind SB-Filialen), eine fahrbare Filiale mit 42 Haltestellen, 94 Geldautomaten und zwei weitere Geldautomaten in Kooperation mit örtlichen Volksbanken.

Auftraggeber und Steuerzahler

Über 2,5 Mio. Euro der Investitionen flossen in die Region zurück durch Aufträge an heimische Unternehmen. Dies unterstreicht die Nähe der Sparkasse zur heimischen Wirtschaft. Zudem leistete die Sparkasse 2020 10,8 Mio. Euro Gewerbe- und Körperschaftssteuerzahlungen.

Fachkräfte und Auszubildende gesucht

Nach wie vor sucht die Sparkasse Oberhessen qualifizierte Berater und Auszubildende. Zwar arbeiten mit 864 Menschen (inklusive 69 Auszubildenden und dualen Studenten) 10 Personen weniger als noch vor einem Jahr bei der Sparkasse, dies ist jedoch auf Altersteilzeitregelungen zurückzuführen. „Wir bieten für den Nachwuchs gute Zukunftsperspektiven und suchen aktuell 25 Auszubildende und duale Studenten, die bei guter Leistung ein garantiertes Übernahmeangebot erhalten – die aber auch bereit sein müssen sich regelmäßig fortzubilden“, warb Frank Dehnke um neue Auszubildende. In Fortbildungen investierte die Sparkasse viel Zeit: 18.432 Stunden waren es 2020.

100.000 Euro Corona-Sonderförderung für Oberhessen

Auch in der Corona-Krise ist sich die Sparkasse Oberhessen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst: Mit einem Gesamtbetrag von über 0,5 Mio. Euro (506.106 Euro) wurden 963 Projekte gemeinnütziger Vereine und Einrichtungen durch Spenden und Sponsoring unterstützt und ermöglicht. „Für Vereine und Institutionen, die besonders von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, haben wir ein Sonderförder-Programm aufgelegt“, betont Dehnke: 50.000 Euro gab es bei „Ein Herz für Helfer“ für soziale Projekte in der Krise. „Hier haben wir an 100 Vereine ausgeschüttet. 50.000 Euro gingen über die Stiftung der Sparkasse Oberhessen an die Tafeln im Wetteraukreis und im Vogelsbergkreis. Die Corona-Sonderförderungsprogramme werden dieses Jahr weiter ausgeweitet.“

Ausblick 2021

„Die Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft schlagartig verändert und spürbare wirtschaftliche sowie gesundheitliche Auswirkungen hinterlassen, dadurch aber auch neue Chancen eröffnet. Die Sparkasse Oberhessen hat sich im vergangenen Jahr einmal mehr als krisenfester Partner für die Kundinnen und Kunden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die ganze Region erwiesen“, Frank Dehnkes Dank ging an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Engagement in diesen schwierigen Zeiten und an alle Kundinnen und Kunden für das Vertrauen. „Wir alle wissen: Vor uns liegt ein weiteres Jahr voller Herausforderungen und offener Fragen. Auch 2021 werden die Corona-Pandemie, die weiter anhaltenden Einschränkungen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Einbußen im Leben der Privat- und Firmenkunden der Sparkasse den Takt vorgeben“, meinte Dehnke. Die Stabilität vieler Wirtschaftszweige werde leider weiter auf die Probe gestellt.

Zinstrend ins Negative wird sich durch Corona weiter beschleunigen

Verwahrentgelte sind inzwischen bei Kreditinstituten eher die Regel, als die Ausnahme – so auch bei regionalen Wettbewerbern, Privatbanken und den vielen Sparkassen. „Gerade Banken und Sparkassen, die noch keine Verwahrentgelte nehmen, wurden 2020 förmlich mit Geld geflutet. So auch bei uns mit rund 500 Mio. Euro. Uns fehlen jedoch Möglichkeiten, diese Gelder sinnvoll zu investieren oder zinsbringend anzulegen. Es gibt sie schlichtweg nicht“, bringt Dehnke die Situation auf den Punkt.

110.000 Euro Freibetrag – 95 % der Kunden zahlen nichts

Die Sparkasse hat lange gewartet und die negativen Zinsen für ihre Kunden getragen. „Nun haben wir als verantwortungsbewusste Kaufleute nochmals alle Alternativen geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir die uns in Rechnung gestellten negativen Zinsen für bestimmte Kunden nicht mehr in unbegrenzter Höhe übernehmen können. Wir führen daher zum 1. März 2021 hohe Freibeträge von 100.000 Euro pro Person für Sichteinlagen (Girokonto, Tagesgeld) und weiteren 10.000 Euro für Spareinlagen (Sparbuch) ein. Für juristische Personen (Firmen) haben wir den Freibetrag auf 250.000 Euro erhöht“, erläuterte Dehnke und betonte, dass diese Einführung 95 % der Kunden gar nicht betreffen werde. Für Einlagen über diesen Freibeträgen werden zukünftig die Negativzinsen der EZB in Höhe von derzeit -0,5 % berechnet.

Beratung zu alternativen Geldanlagen ohne Verwahrentgelte

„Unser Ziel ist es, dass niemandem negative Zinsen berechnet werden“. Vielmehr solle es als „Antriebszins“ für vermögendere Kunden verstanden werden: Der Antrieb, über sinnvolle und nachhaltige Anlagealternativen nachzudenken und sich von der fairen und ganzheitlichen Beratung zu überzeugen, denn hohe Summen in Sichteinlagen seien für keine Seite gewinnbringend: „Die Kunden erwirtschaften keine Rendite. Die Anlage verliert durch die Inflation an Wert und Sparziele in liquiden Anlagen können ohne Zins oftmals nicht erreicht werden. Es gilt also, mit allen Kunden ins Gespräch zu kommen und Gelder sinnvoll in geeignete Anlagealternativen umzuschichten“, wirbt Dehnke.

Landräte zeigen sich zufrieden

Als Vertreter der beiden Eigentümer, der Landkreise Wetterau und Vogelsberg, zeigten sich der Vogelsberger Landrat Manfred Görig und der Wetterauer Landrat Jan Weckler zufrieden mit den Zahlen und der Stärke der Sparkasse in der Corona-Pandemie: „Seit Jahren ist die Sparkasse Oberhessen ein verlässlicher Partner für die Menschen in der Region und die heimische Wirtschaft. Das hat sie in der Corona-Pandemie wieder unter Beweis gestellt: Ich bin froh, eine wirtschaftlich starke und gesunde Sparkasse zu haben, die sicher durch die Untiefen der Corona-Pandemie steuert und die Menschen und Unternehmen vor Ort mitnimmt“, so Landrat Görig, der Verwaltungsratsvorsitzender ist.

Auch Landrat Jan Weckler zeigt sich zufrieden und lobte das Förderengagement der Sparkasse Oberhessen mit ihrem 100.000 Euro Corona-Sonderförderprogramm 2020. „Ich freue mich besonders, dass diese Hilfen auch 2021 wieder fließen werden und sogar ausgebaut werden“. Derzeit können sich heimische Schulen auf Mittel aus einem 50.000 Euro starkem Förderprogramm bewerben. Zusätzlich wird die Sparkasse weitere 60.000 Euro aus Mitteln der Stiftung und der allgemeinen Förderung für Vereine im Rahmen einer weiteren Corona-Sonderförderung mobilisieren. Das Programm starte in Kürze für Vereine, die durch Corona auch dieses Jahr besonders betroffen sind. „Es gehen also 2021 nochmals 110.000 Euro an Corona-Sondermitteln in die Region. Das ist eine gute Sache“, so Weckler.

Dass die Sparkasse zügig und angemessen in Krisensituationen reagiert, zeige auch ihr Engagement beim jüngsten Hochwasser in Teilen der Wetterau. Innerhalb kürzester Zeit wurde hier ein zinsloses Sonderkreditprogramm für Betroffene auf die Beine gestellt und 15.000 Euro zusätzlich für Geschädigte in einer gemeinsamen Aktion mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse gespendet.

 

Bildunterschrift:

Zufrieden zeigten sich der Volgelsberger Landrat Manfred Görig als Verwaltungsratsvorsitzender (oben links) und der Wetterauer Landrat Jan Weckler als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender (oben rechts) mit den Ergebnissen der Sparkasse Oberhessen. Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen (unten links), Thomas Falk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen (unten Mitte), und Roman Kubla, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Oberhessen (unten rechts) haben die Sparkasse Oberhessen krisenfest und verlässlich in der Corona-Pandemie gesteuert

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